Ein ruhiger Sommer

… war es bisher. Und hoffentlich bleibt es auch so! Ihr habt euch vielleicht gewundert, dass unsere Homepage einige Wochen nicht aktualisiert wurde … es liegt daran, dass bisher eine relativ ruhige Zeit hinter uns liegt.

Einiges ist aber dennoch passiert und darüber wollen wir kurz berichten:
Fangen wir mit der traurigen Nachricht an: Unser Zombie ist gestorben. Zombie ist ein Kater von unserer allerersten Futterstelle und er hat schon sehr oft unsere Kalenderblätter geziert, denn Zombie war ein sehr schöner Kater. Warum man ihn einst Zombie nannte, können wir nicht verstehen. Er war wohl einer der ältesten Katzen vor Ort und ich glaube, auch eine der weisesten. Irgendwann tauchte er dort auf und blieb. Er war nie böse zu den anderen Katzen, die meisten hat er mit einem Küsschen begrüßt und Anton war seine dickster Freund. Immer saßen sie zusammen auf dem Stuhl und haben gekuschelt und meistens hat man die beiden gegen Abend gemeinsam gesehen wenn sie sich aufgemacht haben um das Revier zu erkunden.
Schon immer war unser Zombie nicht ganz fit. Er muss wohl einen Unfall gehabt haben, denn seine Hüfte „lief“ noch nie richtig rund. Aber er kam zurecht. In den letzten Jahren hatte er täglich Schmerzmittel bekommen. Gegen Arthrose und Gelenkschmerzen. Nach der Tablette lief er dann los wie ein junger Kater … er hat seine Medikament immer sehr brav genommen. Wenn sie mal aus dem Leckerchen fielen … hat er sie eben einfach hinterher gegessen. Zombie war ein sehr sehr liebes Katerchen. Er war immer da, immer in der Nähe … aber er wollte sich bis zum Schluß nicht anfassen lassen.
An seinen letzten Tagen war er viel unterwegs. Es schien fast so, als ob er jeden und alles noch einmal besuchen wollte um sich zu verabschieden. Dann ist er einfach los gelaufen. Sehr sehr weit … und es war wirklich reiner Zufall, dass eine Reiterin ihn im Feld gefunden hatte. Den Rückweg hätte Zombie nicht mehr geschafft. Das wusste er wohl auch. Um ihm tagelanges langsames Sterben zu ersparen, haben wir ihn natürlich abgeholt und der Tierarzt hat ihn dann erlöst.
Er war sehr krank geworden. Es war wohl auch eine Viruserkrankung schuld an seinem Tod. Er ist geschätzt um die 10 Jahre alt geworden.
Seitdem wir die Futterstelle dort betreuen war er da. Und er war dort glücklich. Nun ist er seinem Freund Anton gefolgt. Hier wird er uns allen sehr fehlen.



Eine kleine Rasselbande

… konnten wir nach einer sehr aufregenden Einfangaktion ins befreundete Tierheim nach Hodenhagen bringen. Fast zwei Jahre nach einer Kastrationsaktion in Wendenborstel waren nun plötzlich vier kleine Fellknäuel aufgetaucht. Ein bisschen verschnupft, aber sonst ganz munter kamen sie eines Tages mit ihrer Mutter an den Futternapf. Anfassen lassen wollten sie sich aber auf keinen Fall … so wie ihre Mama. Zwar noch winzig klein waren sie aber schon ziemlich flink unterwegs und vor den kleinen Zähnchen musste man sich in acht nehmen. Da die Winzlinge erst 4 Wochen alt waren, konnten sie selbstverständlich nicht ohne ihre Mutter umziehen. Aber wie wir ja alle wissen, ist es am besten, wenn junge Katzen möglichst früh mit Berührungen, Hochheben und allen anderen Dingen vertraut werden, die in einem Leben mit Menschen auf sie zukommen werden. Lernen die Kleinen es nicht rechtzeitig, kann es ein Leben lang zu Problemen führen. Zudem musste der Katzenschnupfen behandelt werden bevor er chronisch wurde.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die kleine Familie unterzubringen (sie sollten erst 14 Wochen alt werden und draußen „gezähmt“ werden!!!????) hat sich aber unser befreundetes Tierheim in Hodenhagen dazu bereit erklärt, sie aufzunehmen. Unser Ordnungsamt war mit dieser Lösung einverstanden und wir durften alle nach einer nervenaufreibenden Aktion nach Hodenhagen bringen.

Zuerst konnten wir nur zwei der vier Welpen einfangen. Ein paar Stunden später darauf gelang es, das Muttertier in die Lebendfalle zu locken. Schon mal gut!! … aber die beiden anderen kleinen Fellbündel waren verschwunden. Ohne Mutti, völlig verunsichert, haben sie zunächst das Weite gesucht. Wir haben aber nicht sehr lange bangen müssen, dann sind auch sie zu unserer großen Freude in die Falle gegangen und am frühen Abend war die Famile dann wieder vereint und zufrieden. Ein aufregender Tag für alle Beteiligten!!!

Die kleinen Kätzchen haben sich hervorragend entwickelt und sind nun schon in gute Hände vermittelt worden. Nachdem die Mutter die kleinen Draufgänger einige Wochen gut versorgt, ernährt und erzogen hat und diese dann alt genug waren, alleine zurecht zu kommen, ist sie kastriert worden. Wir haben sie wieder abgeholt. Sie ist nun zurück in ihrer gewohnten Umgebung bei ihren Katzenfreunden- ihrer Katzenfamilie. Sogar in Gefangenschaft war sie eine vorbildliche Mama. Nun darf sie ihr Leben genießen, sich von Geburt und Aufzucht erholen und sich ab sofort nur noch den schönen Dingen des Katzendaseins widmen.


Walli, Linda, Felix und Co.

Unseren Dauerpfleglingen geht es gut! Walli genießt den Sommer draußen sehr und auch die Kuschelstunden mit Ihrer Pflegemama. Bisher keinerlei Anzeichen für erneutes Tumorwachstum. Sie bekommt, genauso wie Linda, eine Misteltherapie. Bisher mit großem Erfolg!!! Bei beiden!!! Auch Linda tobt sehr energiegeladen durch den Garten. Außer dem lästigen Schnupfen geht es ihr prima. Kater Felix bekommt Schmerzmittel wegen der stark veränderte Wibelsäule. Außerdem frisst er nun Allergiefutter, womit seine Haut uns sein Fell sehr viel besser sind. Trotz der extrem vielen Baustellen wird er immer munterer und auch zunehmend agiler. Er interessiert sich wieder für die Natur draußen und wandert sogar über die Treppenstufen durchs Haus. Ein großer Erfolg!!

Wer uns bei der Pflege und Versorgung unserer Dauerbewohner unterstützen möchte, kann das sehr gern tun. Vielleicht möchte ja jemand eine Patenschaft für einen unserer Patienten übernehmen? Wir ihr euch sicher vorstellen könnt, kosten die (aktuell) drei Katzen relativ viel Geld, da sie häufig dem Tierarzt präsentiert werden müssen und zudem medizinisch versorgt werden müssen und, oder spezielles Futter benöigen … wer selber Tiere hat, weiß, das dies alles Posten sind, die außerhalb normaler Tierhaltung sind und viel Geld verschlingen …

Wer Interesse an einer Patenschaft hat,
meldet sich einfach telefonisch oder per Email bei uns.
Telefon 01525 1592772
post@glueckskatzen-rodewald.de

oder richtet einen Dauerauftrag ein bei
Volksbank eG Nienburg
BIC: GENODEF1NIN
IBAN: DE42256900090441116100


Walli genießt die Kuschelstunden mit der Pflegemama und die Zeiten draußen – endlich ohne das störende riesengroße Ding unter dem Bauch. Es geht ihr sichtlich gut!
Linda kann es gar nicht warm genug sein … wenn die Sonne auf den schwarzen Pelz brennt, ist sie glücklich!
Unser Katzenopa Felix ist trotz der vielen Einschränkungen ein zufriedener und sehr lieber Kater.

Einen Neuzugang

… haben wir auch. An einer unbewohnten Hofstelle hatten sich zwei Katzen niedergelassen. Eine Nachbarin hatte sich gemeldet und Bescheid gesagt. Der Sohn des Hofbesitzers, der nun im Pflegeheim lebte, nahm Kontakt zu uns auf. Wir haben das Ganze eine Weile mit Futterstelle und Kamera beobachtet und nachdem wir überzeugt davon waren, dass zumindest ein Tier dort dauerhaft lebte, dieses dann mit der Lebendfalle eingefangen. (der zweite Kater hat ein Zuhause und kommt nur zu Besuch!)
Der Tierarzt sagte es sei ein junger Kater, maximal zwei Jahre alt. Ein wunderschönes Tier. Pechschwarz mit längerem Fell und ganz tollen Augen! Es muss bei seinen Genen eine Rassekatze mitgewirkt haben. Vermutlich eine Main Coon oder eine Waldkatze … Wir haben ihn Nero genannt und wir wollten sehen, wie er sich mit Menschen und in geschlossenen Räumen verhält. Auf keinen Fall wollten wir ihn vorschnell wieder raus setzen und ihm damit die Chance auf ein schönes Zuhause nehmen. Eine unserer Pflegestellen hat sich bereit erklärt, es zu probieren. Zuerst war Nero total schockiert und er hat sich eine ganze Weile nicht hinter dem Versteck vor getraut. Aber man konnte schon merken, dass er Interesse hatte. Mit viel Geduld und Spucke hat die Pflegemama ihn aus der Reserve gelockt. Er lässt sich inzwischen von ihr kraulen, findet das großartig und genießt es sehr!! Er schnurrt wie verrückt und macht Milchtritte. Er spielt mit dem Katzenspielzeug und frisst sehr gut und wird jeden Tag mutiger und zutraulicher.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, für ihn eine eigenes Zuhause zu finden! Er ist ein toller Kater mit edlen Genen. Ein großes und imposantes Tier. Nero ist ein großer Schmuser. Er springt schon auf den Schoß, aber das ist ihm noch ein wenig zu wacklig. An anderen Tieren ist er interessiert, aber wir denken, dass ein Einzelplatz für ihn am besten wäre. Man muss noch eine Zeit mit ihm arbeiten und er wird vermutlich auch Fremden gegenüber immer etwas vorsichtig bleiben. Aber ganz deutlich zeigt Nero uns heute, dass er Menschen mag, sich sehr gern bekuscheln und verwöhnen lässt und Nähe und Versorgung von Menschen sehr schätzt. Wer Interesse hat, meldet sich gern bei uns.

Bitte Nerven behalten!

Wir bitten hier alle Tierhalter, während der Corona-Krise nicht übereilig jeder neuen Nachricht in den sozialen Netzwerken zu folgen, sondern sich vorab genau zu informieren. Leider sind auch in dieser Zeit wieder viele Haustiere die Leidtragenden. Tausende Hunde, Katzen und Kleintiere werden derzeit weltweit einfach ausgesetzt oder im besten Fall abgegeben weil der Halter irgendwo gehört oder gelesen hat, dass die Haustiere Corona-Viren auf den Menschen übertragen könnten und der Mensch sich bei den Haustieren anstecken könnnte.
Diese These wurde von den Wissenschaftlern dementiert und widerlegt. Wir möchten Euch hier eine seriöse Quelle zur Verfügung stellen, die euch informieren kann. Hier gibt es sachliche Texte ohne hysterische und überzogene Behauptungen, die euch verunsichern.

Wenn eine Katze an einem Coronavirus erkrankt, handelt es sich um ein felines Coronavirus. Eine Infektion mit dem felinen Virus kann die für die Katze tödlich verlaufende FIP-Erkrankung nach sich ziehen. Die meisten Katzen haben in ihrem Leben Kontakt mit Corona-Viren, ohne jemals an FIP zu erkranken. Diese Viren können nicht auf Menschen oder eine andere Spezies übertragen werden. Auch andere Tiere tragen zum Teil Corona-Viren in sich. Alle sind wirtsspezifisch und haben mit den humanen Erregern und SARS-CoV-2 nichts zu tun und sie stellen auch keine Gefahr für uns dar.
Nach wie vor sind sich die Wissenschaftler einig, dass von den Haustieren keine Gefahr einer Übertragung des „neuartigen Coronavirus“, welches Covid 19 auslösen kann, ausgeht.
Also bitte behaltet die Nerven und vor allem eure kleinen Lieblinge!

Bei vetline.de könnt ihr davon ausgehen, dass alle Informationen und Berichte auf gut recherchierten Tatsachen beruhen und nichts weggelassen oder hinzugedichtet wird. Wir dürfen freundlicherweise den Link zur Homepage hier veröffentlichen um euch über eure Tiere in Zusammenhang mit „Corona“ und darüber hinaus zu informieren.
https://vetline.de/verbreiten-katzen-das-coronavirus/150/3518/111654/

Walli ist glücklich

Endlich angekommen … kuschelige Stunden auf dem Sofa im eigenen Zuhause …
das Leben ist endlich wieder schön!

… und im neuen Zuhause! Unsere kleine Walli ist inzwischen in ihre Dauerpflegestelle umgezogen. Dort warteten zwei kätzische Kumpel und eine Hundedame auf die kleine Katze. Alle befinden sich zwar noch in der Kennenlernphase, aber die süße Walli fühlt sich schon sichtlich wohl! Sie spielt und erkundet das neue Heim und vor allem genießt sie endlich die Kuschelstunden auf dem Sofa mit ihren Menschen. Walli ist mittendrin und immer dabei. Wenn sie sich eingelebt hat und die Sonne den noch kahlen Bauch besser wärmen kann, darf Walli natürlich auch in den Garten und wieder an den Blumen schnuppern – und einfach alles tun, was Katzen eben so tun möchten …

Dass es Walli heute so gut geht hat sie euch zu verdanken. Ohne die Operation würde sie vermutlich immer noch traurig in einer Ecke liegen und sich wegen des riesigen Gebildes unter ihrem Bauch kaum bewegen können – und sowieso hätte das Leben mit diesem Tumor wohl auch nicht mehr lange funktioniert.
Nun ist sie fröhlich und glücklich und sie wird ihre Zeit in vollen Zügen genießen. Da sind wir uns sicher. Vielen Dank noch einmal an alle Spender, die Walli diese schöne Zeit ermöglicht haben.

Tierschutz, Kastration, Kastrationspflicht, Streunerkatzen, Katzen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen