Warm und trocken

Eine kleine Vorstellungsrunde: Diese kleine Bande wunderschöner Katzenkinder ist in Rodewald u.B. eingefangen worden. In den vergangenen Wochen ist zahlreichen Anwohnern aufgefallen, dass sehr viele Katzen und Katzenkinder rund um ein kleines Waldstück herum laufen. Leider hat uns erst am 13. Oktober die Nachricht darüber erreicht. Wir hatten berichtet. Zum Glück konnten wir acht Katzenwelpen einfangen. Allerdings wäre es für uns und auch für die jungen Katzen sehr viel einfacher gewesen, hätten wir eher über ihr Dasein Bescheid gewusst. Ob wir tatsächlich allen Katzenkinder helfen konnten, ist nicht klar. Es ist möglich, dass weitere Tiere draußen sind oder, was auch sehr wahrscheinlich ist, die kalten Nächte gar nicht überlebt haben.

Schade, dass viele Mitbürger augenscheinlich den Anruf beim Tierschutzverein oder der Gemeinde scheuen. Wir können nur helfen, wenn wir auch Kenntnis haben … also die Bitte an alle: Anrufen oder Schreiben, wenn eine Katze oder mehrere Tiere augenscheinlich ohne richtiges Zuhause herum irren. Es ist sehr einfach zu überprüfen, ob ein Halter da ist oder eben nicht. Nur durch eine Meldung können z.B. auch verloren gegangene Tiere wieder nach Hause finden. Jeder hofft doch darauf, dass es Hilfe gibt, wenn das eigene Haustier entlaufen ist. In diesem speziellen Fall musste man eigentlich davon ausgehen, dass die Tiere ausgesetzt worden sind. Viele haben sie gesehen – nur einer hat sich dann glücklicherweise bei uns gemeldet. Wir würden uns sehr freuen, wenn die Bereitschaft, Tieren in Notlagen zu helfen, in der Bevölkerung populärer werden würde. Ein Anruf ist schnell gemacht und kann unter Umständen das Leben eines Mitgeschöpfes retten.

Noch einmal unsere Kontaktdaten:
post@glueckskatzen-rodewald.de
Telefon 01525 1592772

Vielen Dank für die Mithilfe!

tödlicher Schnupfen

Es ist wirklich kalt geworden. Nun hat das Immunsystem der Katze mit allerlei Widrigkeiten zu kämpfen und die Abwehr ist durch ständige Unterkühlung geschwächt. Es geht den Tieren wähend der Wintermonate nicht anders als uns Menschen. Hunger kommt bei den obdachlosen Katzen nicht selten hinzu. Eine leider immer noch sehr verbreitete Erkrankung der Katze ist der Katzenschnupfen, der nun immer wieder verstärkt zum Ausbruch kommt.

Der Begriff „Schnupfen“ verharmlost die schlimme Krankeit allerdings sehr. Atemwege und die Schleimhäute des Kopfes einer erkrankten Katze sind betroffen. Viren und Bakterien greifen zumeist parallel an und verursachen verheerende Symptome. Hohes Fieber entkräftet die geschwächten Tiere noch weiter. Katzenschnupfen muss immer behandelt werden. Antibiotika hilft, den Bakterien, die sich nun massenweise und ungehindert auf die Infektion setzen, Einhalt zu gebieten. Ohne Behandlung kann es zu Lungenentzündungen und anderen entzündlichen Prozessen im Bereich des Kopfes kommen. Nicht selten sterben Katzen an unbehandeltem Katzenschnupfen.

Die beste Möglichkeit eine Katze vor einer Infektion zu schützen ist die Impfung. Die Impfung muss jährlich wiederholt werden, stellt jedoch einen guten Schutz vor den schwerwiegendsten Symptomen dieser Infektionskrankheit dar. Die Ansteckungsgefahr unter nicht geimpften Katzen ist sehr hoch.

Flächendeckende und regelmäßige Impfungen haben viele Krankheiten zurückgedrängt. Eine völlige Ausrottung dieser und anderer Infektionskrankheiten ist nicht zu erreichen, da die Erreger in nicht geimpften oder freilebenden Tieren überleben können. Solange es also Katzen gibt, die ohne verantwortungsvolle Halter ihr Dasein fristen müssen, wird es auch die furchtbaren Erkrankungen geben. Leidtragend sind dann auch die Katzen, die eigentlich ein schönes Zuause haben und gut versorgt sind.

Diese Katze ist an Katzenschnupfen erkrankt. Binnen weniger Tage haben Viren und Bakterien Augen, Nase, Rachen, Bronchien … alle Schleimhäute am Kopf angegriffen. Da diese Katze leider nicht so einfach anfassbar ist, konnten wir sie bisher nicht einfangen, um sie zu behandeln. Sie ist uns immer wieder entwischt und hat sich unserem Zugriff entzogen. … Wir wissen momentan nicht, wo sie sich aufhält. Sie hat sich irgendwo versteckt. Mit jedem Tag, den sie nicht zu sehen ist, schwindet die Hoffnung, dass sie überlebt. Wir würden ihr so gerne helfen, kommen aber nicht an sie heran. Immer wieder müssen wir zusehen, wie Katzen leiden, weil sie nicht zutraulich sind. Das ist furchtbar und macht sehr traurig und wütend.

Katzenpopulation soll verkleinert werden

In einer größeren Katzengruppe soll ein wenig Platz geschaffen werden für die einzelnen Tiere – es sind einfach viel zu viele. Katzen jeden Alters haben sich an einem Hof angesiedelt und vermehrt und nun ist die Gruppe viel zu groß geworden. Viele Glückskätzchen sind darunter und es wäre schön, wenn zumindest einige von ihnen ein neues, anderes Zuhause finden könnten. Auch junge Katzen vom Frühjahr sind darunter. Sie kennen Menschen, brauchen jedoch sicher etwas Zeit und viel Geduld, damit sie sich an enges Zusammenleben mit Menchen gewöhnen können. Wer also eine kleine Herausforderung sucht kann sich gern melden. Diese Katzen sind, wenn man erst einmal ihr Herz und ihr Vertrauen hat, meist anhänglichsten und liebsten Tiere …

Außerdem ist noch einer Person im Landkreis Nienburg die Katzenhaltung völlig aus dem Ruder gelaufen – 40 Tiere sind es inzwischen. Die Person ist verzweifelt und braucht nun Unterstützung. Wer ihr und den vielen Katzen helfen möchte und ein oder zwei oder drei Katzen adoptieren kann, meldet sich gern bei uns. Wir leiten es sehr gern weiter.

Tierschutz, Kastration, Kastrationspflicht, Streunerkatzen, Katzen

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