Bitte Nerven behalten!

Wir bitten hier alle Tierhalter, während der Corona-Krise nicht übereilig jeder neuen Nachricht in den sozialen Netzwerken zu folgen, sondern sich vorab genau zu informieren. Leider sind auch in dieser Zeit wieder viele Haustiere die Leidtragenden. Tausende Hunde, Katzen und Kleintiere werden derzeit weltweit einfach ausgesetzt oder im besten Fall abgegeben weil der Halter irgendwo gehört oder gelesen hat, dass die Haustiere Corona-Viren auf den Menschen übertragen könnten und der Mensch sich bei den Haustieren anstecken könnnte.
Diese These wurde von den Wissenschaftlern dementiert und widerlegt. Wir möchten Euch hier eine seriöse Quelle zur Verfügung stellen, die euch informieren kann. Hier gibt es sachliche Texte ohne hysterische und überzogene Behauptungen, die euch verunsichern.

Wenn eine Katze an einem Coronavirus erkrankt, handelt es sich um ein felines Coronavirus. Eine Infektion mit dem felinen Virus kann die für die Katze tödlich verlaufende FIP-Erkrankung nach sich ziehen. Die meisten Katzen haben in ihrem Leben Kontakt mit Corona-Viren, ohne jemals an FIP zu erkranken. Diese Viren können nicht auf Menschen oder eine andere Spezies übertragen werden. Auch andere Tiere tragen zum Teil Corona-Viren in sich. Alle sind wirtsspezifisch und haben mit den humanen Erregern und SARS-CoV-2 nichts zu tun und sie stellen auch keine Gefahr für uns dar.
Nach wie vor sind sich die Wissenschaftler einig, dass von den Haustieren keine Gefahr einer Übertragung des „neuartigen Coronavirus“, welches Covid 19 auslösen kann, ausgeht.
Also bitte behaltet die Nerven und vor allem eure kleinen Lieblinge!

Bei vetline.de könnt ihr davon ausgehen, dass alle Informationen und Berichte auf gut recherchierten Tatsachen beruhen und nichts weggelassen oder hinzugedichtet wird. Wir dürfen freundlicherweise den Link zur Homepage hier veröffentlichen um euch über eure Tiere in Zusammenhang mit „Corona“ und darüber hinaus zu informieren.
https://vetline.de/verbreiten-katzen-das-coronavirus/150/3518/111654/

Walli ist glücklich

Endlich angekommen … kuschelige Stunden auf dem Sofa im eigenen Zuhause …
das Leben ist endlich wieder schön!

… und im neuen Zuhause! Unsere kleine Walli ist inzwischen in ihre Dauerpflegestelle umgezogen. Dort warteten zwei kätzische Kumpel und eine Hundedame auf die kleine Katze. Alle befinden sich zwar noch in der Kennenlernphase, aber die süße Walli fühlt sich schon sichtlich wohl! Sie spielt und erkundet das neue Heim und vor allem genießt sie endlich die Kuschelstunden auf dem Sofa mit ihren Menschen. Walli ist mittendrin und immer dabei. Wenn sie sich eingelebt hat und die Sonne den noch kahlen Bauch besser wärmen kann, darf Walli natürlich auch in den Garten und wieder an den Blumen schnuppern – und einfach alles tun, was Katzen eben so tun möchten …

Dass es Walli heute so gut geht hat sie euch zu verdanken. Ohne die Operation würde sie vermutlich immer noch traurig in einer Ecke liegen und sich wegen des riesigen Gebildes unter ihrem Bauch kaum bewegen können – und sowieso hätte das Leben mit diesem Tumor wohl auch nicht mehr lange funktioniert.
Nun ist sie fröhlich und glücklich und sie wird ihre Zeit in vollen Zügen genießen. Da sind wir uns sicher. Vielen Dank noch einmal an alle Spender, die Walli diese schöne Zeit ermöglicht haben.

Glenny hat es nicht geschafft

Leider ist unsere kleine Glenny nicht mehr bei uns. Ganz plötzlich, von einem Tag auf den anderen ging es ihr schlecht. Es war natürlich wieder ein Samstag. Sie hatte die Nacht zuvor noch gut gefressen, die Toilette benutzt, alles schien gut … Aber irgendwie sah sie nicht gesund aus. Sie guckte traurig aus ihrer Höhle und das Köpfchen konnte sie kaum oben halten. Das Futter, die Leckerchen mit den Medikamenten direkt vor der Nase – nichts wollte sie essen. Es wurde auch nicht besser. Gegen Mittag riefen wir den Tierarzt an. Wochenende … auch ein Tierarzt hat mal etwas anderes vor und war nicht zu erreichen. Also ein anderer Tierarzt. Freundlicherweise konnten wir sofort kommen. Glenny sah wirklich krank aus. Der Tierarzt sagte uns, dass die Augen tief in den Höhlen lägen, sie sei ziemlich ausgetrocknet. Das kann bei großen Infektionen wohl trotz Futter- und Wasseraufnahme passieren. Da Glenny sich nicht anfassen ließ, mussten das Antibiotikum und zwei Schmerzmittel per Spritze durch die Gitterstäbe in die Katze. Das war zunächst das einzige, was wir tun konnten, ohne die Katze wieder in eine Narkose zu legen. Glenny hat sich natürlich sehr aufgeregt. Als wir zuhause waren, konnte sie nicht mal mehr aufstehen. Sie wurde immer schwächer und schwächer. Ihr behandelnder Tierarzt hätte sie noch an dem Abend erlöst – aber Glennys Zustand wurde so rapide schlechter, dass ihr das erspart geblieben ist. Sie ist kurze Zeit später vermutlich doch den Keimen erlegen. Alles deutete auf eine Sepsis hin. Vielleicht waren bereits Bakterien ins Gehirn oder in Lunge gelangt … dort kommt ein Antibiotikum oft nicht ausreichend hin. Niemand hätte ihr mehr helfen können. Mit der toten Glenny sind wir aber noch zur Anschauung in die Praxis gefahren, denn es war für uns alle einfach unfassbar, dass es so schnell so schlecht wurde und sie binnen eines Tages einfach stirbt. Die Wunde sah gut aus, alles war auf einem guten Weg, sogar über dem Kieferknochen war rosa Fleisch zu erkennen. Wenn sie nicht so spät mit der Therapie angefangen hätte, wäre sie vielleicht noch da. Die Eiterkeime hatten zu lange Zeit, sich im Körper zu verteilen. Es ist furchtbar traurig, denn Glenny hat so toll mitgemacht, besser hätte es nicht laufen können. Sie hatte eine gute Chance. Am Ende hat es leider nicht gereicht.
Wir werden Glenny nie vergessen.

Tierschutz, Kastration, Kastrationspflicht, Streunerkatzen, Katzen

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