Walli muss operiert werden

Wir möchten Euch an dieser Stelle unsere Walli vorstellen. Sie ist noch eine sehr junge weibliche Katze. Geboren im Frühjahr 2019. Nicht mal ein Jahr alt. Wir kennen Walli seit Dezember 2019. Sie sollte kastriert werden und dabei ist ein riesengroßer Tumor an ihrem Bauch aufgefallen. Kastration wurde auf Eis gelegt. Walli blieb bei uns. Da es sich augenscheinlich um eine Feline Fibroadenomatose handelt und diese eine durch Hormone beeinflusste Krankheit ist, die sich an den Milchdrüsen der Katze manifestiert, wurden ihr zunächst Antiprogesterone gespritzt. Damit sollte der Tumor vor der Kastration zunächst verkleinert werden. Die Kastration wäre dann eigentlich das Mittel der Wahl um diese Erkrankung zu heilen. Denn wird der Tumor nicht weiter durch Progesteron beeinflusst, bildet er sich in der Regel wieder zurück. Weder die Hormone noch die Kastration haben etwas erreicht. Dieser Tumor ist einfach bereits viel zu groß gewachsen.

Nahezu 20 cm Durchmesser muss die arme Katze mitschleppen. Die Gefahr, dass der Tumor reißt oder durch Hängenbleiben aufgeht ist groß.

Nun waren wir gestern, 17. Januar 2020, mit Walli in der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Der Onkologe und auch der Chirurg waren „beeindruckt“ von den Ausmaßen des Tumors. Eine Operation wird nicht sehr einfach, ist aber möglich und wenn Walli dann alles überstanden hat, sollte ihr Leben dann auch glücklich und gesund weitergehen.

Wir warten nun auf einen OP Termin für Walli. Drückt ihr die Daumen. Wir werden Euch informieren, wie es mit Walli weitergeht … und wenn ihr auf der Suche nach einer sehr lieben, jungen Katze seid … wenn Walli wieder gesund ist, suchen wir für sie ein liebevolles Zuhause mit Sofaplatz und Freigang.