Mikosch … der Palliativ-Kater

Das ist Mikosch, ein ganz bezaubernder, netter, lieber Katzenmann. Mikosch ist ca. 12 Jahre alt, also schon ein bisschen in die Jahre gekommen, aber trotzdem mit 12 noch lange nicht alt! Eine Katze kann bis zu 20 Jahre alt werden. Das ist aber eher eine Ausnahme. Die meisten erreichen aber schon ein Alter um die 16 bis 17 Jahre. Wenn sie gesund bleiben. Das ist bei Katzen nicht anders als beim Menschen. Und leider kommen auch bei Katzen im Alter immer neue Zipperlein hinzu.

Mikosch haben wir bekommen, weil er in seinem alten Zuhause nicht bleiben konnte. Er sollte eingeschläfert werden.  Zunächst war nicht klar, was ihm eigentlich fehlt. Man sah lediglich eine größere Hautstelle im Nacken, die felllos und verkrustet aussah. Außerdem hatte er überhaupt keine Muskulatur mehr. Aus welchem Grund haben wir bis heute nicht klären können.

Mikosch wurde sehr, sehr vielen Untersuchungen unterzogen. Zwei mal musste er Blut hergeben, eine Ulraschalluntersuchung über sich ergehen lassen, ein Röntgenbild wurde angefertigt. Und dann auch eine Biopsie an seinem Rücken durchgeführt.

Dann hatten wir endlich so etwas wie eine Diagnose:

Mikosch ist  an FIV erkrankt. FIV ist „Katzenaids“ und verhält sich genau so wie das Aids-Virus beim Menschen. Das Immunsystem wird durch das Virus geschwächt. Allerdings auch erst, wenn die Krankheit ausbricht. Vorher ist die Katze lediglich Träger und kommt damit gut zurecht. Bei Mikosch nicht nicht ganz klar, ob das FIV Virus schon sein Unwesen treibt. Die Untersuchungsergebnisse bestätigen das nicht.

Seine Leber ist nicht ganz in Ordnung und sein gesamtes Blutbild ebenfalls nicht. Dieses hat sich dank der Therapie mit Cortison, einem Antibiotikum und vor allem sehr guter Pflege bereits gebessert.

Die Wunde auf seinem Rücken bezeichnet man als ulzeartive Dermatitis. Also eine geschwürbildende Hautentzündung. Eine Hauterkrankung, von der man nicht genau weiss, was die Ursache dafür ist. Und die Therapie ist langwierig und man muss probieren, was wirklich hilft.

Mikosch bekommt nun ein Antibiotikum und etwas gegen den Juckreiz und bestimmetes Allergiefutter. Sein Pflegefrauchen kümmert sich sehr liebevoll um den Kater. Und das ist mindestens genaus so wichtig wie die medizinische Versorgung.

Mal abgesehen von seinen „Baustellen“ blüht Mikosch auf, er fühlt sich wohl, er spielt wieder, er frisst gut, schläft jede Nacht zwischen seinen Menschen und wird geliebt.

Wir hoffen sehr für den zierlichen Kater, dass die Medikamente schnell ihre Wirkung zeigen und er sein Katzenleben in der liebevollen Umgebung noch möglichst lange genießen kann.

Wie schon erwähnt, Mikosch ist unser Pflegekater, und seine Behandlung kostet Geld. Was wir gern für ihn bezahlen … aber wenn ihr Mikosch unterstützen möchtet, spendet gern auf unser Konto

IBAN: DE42256900090441116100
BIC: GENODEF1NIN
Volksbank eG Nienburg

mit dem Stichwort „Mikosch“. Dann wird eure Spende ausschließlich für die Versorgung des tollen Katers verwendet!