Alles ist anders …

… als gedacht … Leider! Die vermutete Diagnose aller Ärze den Tumor unseres Pfleglings Walli betreffend, hat sich nicht bestätigt. Die Pathologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover hat nun herausgefunden, dass Walli gar keinen Gesäugetumor hatte, sondern ein Sarkom. Ein Rhabdomyosarkom. Sehr selten bei Katzen. Es betrifft dann aber immer Jungtiere. Leider ist dieser Tumor auch nicht gutartig, sondern ziemlich böse. Die Proben, die während einer solchen OP immer genommen werden vom Rand des Operationsfeldes waren zwar tumorzellenfrei, aber bei der Größe des Sarkoms ist leider nicht auszuschließen, dass Zellen übrig geblieben sind. Wir können nun nichts weiter tun, als mit und für Walli zu hoffen, dass sie noch eine ganze Weile bei uns bleiben kann. Wir werden sie behalten und als Dauerpflegekätzchen weiter versorgen. Die Zeit, die ihr bleibt, soll sie in vollen Zügen genießen. Dafür tun wir unser Möglichstes.

Momentan ist sie wirklich gut drauf. Trotz der großen Operationswunde erholt sie sich hervorragend. Man merkt ihr deutlich an, dass sie sich ohne dieses Monstrum unter dem Bauch sehr viel besser fühlt. Sie frisst mit gutem Appetit ihren Napf immer leer, sie schmust und fängt auch endlich wieder an zu spielen …

Am Dienstag werden die Fäden gezogen und dann kann der „olle“ Kragen endlich ab. Jetzt schon ist Walli viel lebhafter und fröhlicher als vor der Operation. Ohne die Halskrause wird sie dann endlich richtig durchstarten – da sind wir uns sicher. Walli und wir sagen hier noch einmal DANKE an alle Spender, die die Operation möglich gemacht haben. Es war trotz der unerwartet schlimmen Diagnose nicht vergeblich, denn zumindest aktuell haben wir Walli damit sehr geholfen. Und was die Zukunft bringt ist letztendlich nie gewiss …

Wir können nur hoffen, dass dieser Zustand noch lange so bleibt. Manchmal geschehen auch Wunder … warum nicht auch für Walli … wir werden sehen.